Interview mit Stefanie Notter Alumni der HS und Mitglied im Förderverein

Stefanie Notter

Was haben Sie seit Ihrem erfolgreichen Abschluss in Ernährungstechnik an unserer Hochschule im Jahr 2008 beruflich gemacht?
Nach dem Abschluss meines Studiums habe ich mir erstmals eine Auszeit gegönnt und war auf Reisen. Wieder in Deutschland angekommen, gestaltete sich die Jobsuche aufgrund der Weltwirtschaftskrise zuerst etwas schwierig, aber dann hatte ich Glück und konnte bei HUOBER BREZEL anfangen zu arbeiten. Dort bin ich nun 15 Jahre später immer noch. Es zeigt sich, dass Warten manchmal nicht das Schlechteste ist, denn ich bin nach wie vor mit meinem Arbeitgeber sehr zufrieden und hatte auch mehre Möglichkeiten mich weiterzubilden. Mittlerweile bin ich Bereichsverantwortliche der Qualitätsabteilung, in welcher ich neben der Weiterentwicklung der Qualitätsthemen und -zertifizierungen auch für das Umweltmanagement zuständig bin, welches ich vor 3 Jahren aufgebaut habe.

Was hat Ihnen das Studium an der HS für Ihren beruflichen Werdegang gebracht?
In meinem Job bei HUOBER BREZEL, einem mittelständischen Unternehmen, habe ich Kontakt zu allen anderen Abteilungen, sodass ich mit den unterschiedlichsten Themen konfrontiert werde. Natürlich sind es zum Großteil die klassischen Qualitätsthemen, wie z.B. Qualitätsmanagement und -sicherung, Lebensmittelrecht, Analysen, Schädlingsmonitoring, Hygiene und Reinigung, aber durch das Studium fällt es mir leicht auch mal technische Zeichnungen bei der Installation neuer Anlagen zu verstehen. Aus diesem Grund kann ich nur sagen, dass das breitgefächerte Studium sehr wertvoll ist, wenn man in einem mittelständischen Unternehmen arbeitet.
Durch die im Studium erlernte Fähigkeit sich neuen Problemen und Aufgaben zu stellen, konnte ich mich auch noch Jahre später sehr gut in das mir vollkommen neue Umweltmanagement einarbeiten und im Unternehmen die Zertifizierung erfolgreich abschließen.

Ich bin Mitglied im Förderverein der Hochschule, weil…
…ich mich weiterhin mit der Hochschule sehr verbunden fühle. Dies wurde mir erst wieder so richtig bewusst, als ich letztes Jahr als Aussteller auf der Karrieremesse war. Es kamen viele Erinnerungen an eine schöne Zeit hoch, weshalb ich die Hochschule unterstützen möchten, damit noch viele weitere Studierende wertvolle Erfahrungen in Sigmaringen sammeln und bestens für ihren weiteren Werdegang vorbereitet werden.