Interview mit Jonathan Dürr Alumni der HS und Mitglied im Förderverein

Was machen Sie beruflich, seit Sie Ihren Bachelor in Lebensmittel, Ernährung, Hygiene und Ihren Master of Science Facility and Process Design an unserer Hochschule erfolgreich abgeschlossen haben?
Ich hatte schon während meines Studiums sehr engen Kontakt in die Branche der Großküchentechnik. Auch während meiner Abschlussarbeit 2021 und unmittelbar danach bin ich immer noch dort heimisch und seit mittlerweile über 5 Jahren bei der Fa. GEISEL in Reutlingen tätig.
Im Rahmen meiner Arbeit als Projektingenieur in einem Fachingenieurbüro für Großküchentechnik bin ich bei der ersten Konzeption, dem gesamten Planungs- und Bauprozess bis zur fertigen eingerichteten Küche involviert.
Die Projekte, die ich betreue, sind dabei sehr vielfältig und reichen von kleinen Schulmensen und Lehrküchen, über Mitarbeiterrestaurants und Cafeterien bis hin zur Großverpflegung in Kantinen und Krankenhäusern.
Besonders spannend ist die interdisziplinäre Arbeit mit vielen anderen Beteiligten wie Architektur, Haustechnik oder Küchenleitung. Zudem ist auch viel Kreativität gefragt bei der Konzeption der optimalen Abläufe in der Küche, der Logistik und den Hygieneanforderungen sowie bei der Umsetzung in Planzeichnungen und ins 3D-Modell.

Was hat Ihnen das Studium an der HS für Ihren beruflichen Werdegang gebracht?
Durch meinen Kontakt zur Großküchentechnik bereits während meines Praxissemesters hatte ich mich im Bachelor mit verschiedenen Wahlfächern spezialisiert und deshalb auch für den Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt Großküchenplanung entschieden.
Hier greife ich auch heute noch auf Inhalte aus den Bereichen Hygienetechnik, technische Gebäudeausrüstung, Gerätetechnologie und natürlich den Schwerpunktthemen aus der Großküchenplanung und CAD-Bearbeitung zurück.
Als besonders wichtig neben den Inhalten sehe ich aber auch das kritische Denken, die Arbeit in Gruppen und die Methodiken, die man sich in Projekten und Praktika aneignet. Davon kann ich jeden Tag profitieren.

Ich bin Mitglied im Förderverein der Hochschule, weil…
… ich mich durch den familiären Umgang während meiner Studienzeit mit allen Kommilitoninnen und Kommilitonen und auch Dozentinnen und Dozenten besonders zur Hochschule verbunden fühle und somit auch eine Kleinigkeit zurückgeben und in Kontakt bleiben kann.

Jonathan Dürr